FAQ: Personenschutz – Das Jobprofil

Personenschützer – Das Jobprofil

In Deutschland werden für Mitglieder der Verfassungsorgane, sowie deren Besucher aus dem Ausland, spezielle staatliche Personenschützer aus der Sicherheitsgruppe (SG) unterhalten. Der Stärke dieses staatlichen Schutzes liegen entsprechende Gefährdungsanalysen zugrunde.
Privatpersonen, wie Künstler oder Personen aus der Wirtschaft, sind selbst für ihren individuellen Personenschutz verantwortlich. Sie beauftragen dazu Sicherheitsfirmen wie R.A.D Sicherheit.

Wir machen Personenschutz aus Erfahrung

Der Personenschutz zählt zu den am häufigsten gewählten unserer Sicherheitsdienstleistungen. Natürlich arbeiten wir mit der staatlichen Bewachungserlaubnis nach § 34a GewO für Bewachungsunternehmen. Unser geschultes, ausgebildetes Personal gewährleistet bereits seit vielen Jahren erfolgreich die Sicherheit unserer Klienten. Diese kommen aus nahezu allen erdenklichen Personenkreisen, von Popstar über Sportler, bis hin zum Top-Manager. Unsere Kunden vertrauen uns, weil wir ausschließlich auf höchstem Niveau Personenschutz leisten. In unserer langen Historie als Sicherheits-Dienstleister hat es noch nie einen Zwischenfall gegeben.

In unserem FAQ Bereich stellen wir das Wesen des Personenschutzes, bzw. der Leibwache vor und beantworten einige der zentralen Fragen rund um diese äußerst verantwortungsvolle Aufgabe.
Wir gehen im ersten Teil dieses FAQ zunächst allgemein auf zentrale Fragen zum Beruf ein, um dann, im späteren Verlauf, tiefer ins Detail zu gehen.

Definition Personenschutz

Das Wort Personenschutz impliziert bereits, worum es in der Hauptsache geht: den Schutz einer anderen Person oder auch Personengruppe. Die zu schützende Person wird im Fachjargon auch Schutzperson genannt. Konkret definiert, geht es also um den Schutz einer Partei durch die andere. Wir gehen hier bei der „anderen Partei“ davon aus, dass es sich um ausgebildetes Fachpersonal handelt.

Was sind die Aufgaben von Personenschützern?

Was sind die Tätigkeiten und Pflichten des Jobs? Die erste der grundlegenden Fragen für Menschen, die Personenschützer werden möchten – alle, die bereits im Personenschutz arbeiten, sollten diese Frage natürlich vollständig beantworten können.
Ziel der Personenschützer ist es, die Unversehrtheit der Schutzperson zu gewährleisten. Dies kann bedeuten, die Schutzperson gegen Angriffe zu schützen, sowohl physischer Art, als auch Entführungen oder Diebstahl. Aber auch die Bewachung der Schutzperson, zum Beispiel während der Nacht, kann Aufgabe des Personenschutzes, alternativ auch eines Wachdienstes, sein.

Wo treten Personenschützer auf?

Nicht selten kommt es vor, dass Personenschützer Politiker, Künstler oder ähnliche Prominente betreuen. Insbesondere dann gelangt auch der Personenschützer selbst ins Rampenlicht, etwa bei einem Auftritt der Schutzperson mit Medieninteresse. So dezent wie möglich, jedoch nicht unsichtbar, begleitet das Sicherheitspersonal dann ihre Schutzpersonen durch eine größere Menschenmenge. Sie erzeugen dabei sowohl ein Sicherheitsgefühl bei der Schutzperson, als auch eine abschreckende Wirkung bei potentiellen Angreifern.
Doch bei weitem nicht immer findet der Personenschutz in der Öffentlichkeit statt. Oftmals besteht aus er aus „bloßem“ Begleitschutz, z.B. für hochrangige Personen aus Politik, Wirtschaft oder Kultur.

Wie läuft ein Personenschutz-Auftrag ab?

Diese häufig gestellte Frage beantworten wir stets gerne anhand eines ebenso häufig gebuchten Jobs:

Beispiel Personenschutz eines Prominenten, inklusive Transit zum Hotel oder zu einem Veranstaltungsort. Unsere professionellen Personenschützer beginnen ihren Auftrag mit der Abholung der Schutzperson, z.B. am Flughafen oder Bahnhof, Überfahrt zum Zielort (inkl. Security Fahrservice, siehe weiter unten), Begleitschutz am Zielort. Hier besteht für gewöhnlich der meiste Schutzbedarf für die Schutzperson, da hier Publikum anwesend sein kann. Vor allem bei prominenten Schutzpersonen gehören die Ankunft am Zielort und der Eintritt für den Personenschutz zu den kritischen Zeiträumen.
Schließlich, etwa im Hotelzimmer oder der Garderobe am Veranstaltungsort, kann der Personenschutz enden, um auf dem Rückweg wieder aufgenommen zu werden.

Speziell: Security Fahrservice

An dieser Stelle gehen wir noch einmal auf eine ganz bestimmte Etappe im oben genannten Beispiel ein: die Überfahrt. Auch sie kann ein ganz besonders kritischer Abschnitt beim Personenschutz sein und deswegen sind unsere Mitarbeiter auch besonders im Fahrsicherheitstraining geschult.
Gibt es etwa mit der Schutzperson eine bestimmte Strecke mit einem Auto zurückzulegen und die Schutzperson bedarf einer besonderen Leibwache, kann die Überfahrt auch mit einem speziell gepanzerten Fahrzeug erfolgen. Das allein reicht jedoch noch nicht, denn nicht nur das Fahrzeug, auch der Fahrer muss auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Zum Fahrsicherheitstraining im Personenschutz zählen neben Kenntnissen in der Fahrsicherheit auch besondere Fähigkeiten in der Fahrdynamik, sprich spezielle Fahrmanöver (Wenden, Bremsen, schnelle Flucht), um die Schutzperson im Ernstfall schnell außer Gefahr bringen zu können.
Auch für den Security Fahrservice gibt es leider einige prominente Beispiele, bei denen auf entsprechende Personen Attentate verübt wurden. Sie waren die Lehren aus denen moderne Sicherheitsfirmen wir heute die sicherheitstechnischen Schlüsse ziehen.

Ganz konkret: Was sind die Berufsinhalte von Personenschützern?

Was man nicht braucht, um Personenschützer zu werden: Das kann man auch, wenn man nicht vorher Polizist oder Soldat war. Auch ist es für eine angehende Personenschutzfachkraft eine muskulöse Statur keinesfalls zwingende Voraussetzung!

Es gibt ganz normale Ausbildungen zum Personenschützer, in denen die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.

Bitte beachten Sie: R.A.D Sicherheit sucht zur Zeit keine Auszubildenden. Wir möchten Sie durchaus ermutigen, eine Ausbildung zum Personenschützer anzustreben. Bei uns geht das jedoch leider nicht, bitte haben Sie dafür Verständnis.

Während der Ausbildung und auch im späteren Job als Personenschützer kommt es vor allem auf die Fähigkeit an, potentielle Gefahren für die Schutzperson richtig einzuschätzen. Es gilt, die Unversehrtheit der Schutzperson zu gewährleisten. Dazu muss der Personenschützer zu jeder Zeit bereit sein, mögliche Bedrohungen von der Schutzperson fernzuhalten. Um dies zu gewährleisten, muss der Personenschützer eventuell von seinen Kampffertigkeiten oder sogar einer Waffe Gebrauch machen.

Oft beginnt der Einsatz aber schon vor dem Zusammentreffen mit einer Schutzperson. Denn der Personenschutz umfasst in der Vorbereitung auch Observation, bzw. Aufklärung. hierbei ist gegebenenfalls auch Wissen im Umgang mit der entsprechenden Technik vonnöten.
Auch sind Kenntnisse über Sicherheitsanalyse, Sicherheitskonzepte und/oder Krisenreaktionen nötig.
Eine davon ist die Notfallkunde. Sollte die Schutzperson tatsächlich Schaden nehmen, obliegt es auch dem Personenschützer, Erste Hilfe zu leisten, sprich Beatmung vornehmen, Verbände legen. Auch eine spezielle Defibrillator-Schulung sollte der ausgebildete Personenschützer genossen haben.
Zuletzt sind natürlich auch kämpferische Auseinandersetzungen denkbare Szenarien während des Personenschutzes. Natürlich gilt es, diese zu vermeiden, doch Nahkämpfe können ein probates Mittel sein, um die Schutzperson vor einem Angriff zu schützen.
Auch das Umgang mit der Waffe ist in diesem Zusammenhang ein zentrales Kriterium, ist aber natürlich nur als allerletzter Ausweg zu sehen. Die Schulung in der Waffensachkunde ist ein Bestandteil der Personenschützer-Ausbildung.

Die Personenschützer Ausrüstung

Die Waffe ist jedoch nur eines der zahlreichen Hilfsmittel, die einem Personenschützer zur Verfügung gestellt werden können. Ebenfalls zur Ausrüstung für Personenschützer können gehören z.B.:

  • Funkgeräte zur Verständigung innerhalb mit anderen Mitgliedern des Sicherheitsteams
  • Schutzweste
  • Schutzhandschuhe gegen Messer
  • Scanner-Geräte
  • Handschellen
  • Leuchtmittel
  • Schlagstock
  • Einsatzbrille
  • Gürtel

Doch auch persönlich muss die Personenschutzfachkraft die eine oder andere Eigenschaft mit sich bringen: Wichtig sind im Berufsalltag ein guter Umgang mit Menschen. Außerdem muss ein professioneller Personenschützer firm in der Rechtskunde im Sicherheitsgewerbe sein.

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