FAQ: Was macht man im Wachdienst?

So vielseitig ist die Arbeit als Wachdienst

Ein guter Wachdienst ist die Quintessenz aus Kompetenz, Intuition und Vielseitigkeit. Diese drei zentralen Faktoren sorgen dafür, dass ein Wachdienst effektiv für Sicherheit sorgen kann, sowohl im betrieblichen, wie auch privaten Bereich. Dabei ergibt sich eine ganze Reihe möglicher Dienstleistungen, wie sie auch bei R.A.D Sicherheit Köln angeboten werden, und die wir Ihnen in unserem FAQ Bereich vorstellen wollen.

Sie werden überrascht sein, wie überaus vielseitig sich der Job Wachdienst definieren lässt. Das Jobprofil beinhaltet alles von Arbeitssicherheit bis Videoüberwachung und stellt die Beteiligten immer wieder vor neue Herausforderungen. Wir wollen dieses überaus vielfältige Berufsbild Wachdienst an dieser Stelle durchleuchten und zeigen, was es alles zu bewachen gibt und wie viele berufliche Möglichkeiten sich dadurch ergeben.

Job im Wachdienst

Die Beschäftigungsmöglichkeiten für Wachdienste sind, nicht nur bei und, sehr vielseitig. Wo bei einigen Sicherheitsdienstleistungen immer schon von vorn herein klar und deutlich ist, was gemacht wird, kann sich jeder Wachdienst über einen vielseitigen, abwechslungsreichen Arbeitsalltag freuen. Es stehen viele Arbeitsgebiete zur Verfügung, sowie Sicherheits- und Überwachungsaufgaben unterschiedlicher Objekte oder auch Personen. Ein Wachdienst der neueren Kategorie ist die Baustellenbewachung.

Wachdienst Baustellenbewachung

Die Baustellenbewachung gehört im Wachdienst noch zu den jüngeren Disziplinen. Baustellen gibt es natürlich schon seit langem, doch die Diebe, die sich auf den Baustellen herumtreiben, sind noch relativ neu. Vor allem nachts, wenn die Baustellen ruhen, sind die Baustellendiebe hellwach, um zu klauen. Sie haben es auf Werkstoffe abgesehen, wie zum Beispiel Metalle, die sie beim Metallhändler lostreten wollen. Noch interessanter sind wohl die hochwertigen Baugeräte und -Maschinen, die nachts unbewacht auf der Baustelle stehen.

Unbewacht, das ist genau das Stichwort für einen Wachdienst auf der Baustelle. Wenn die Bauarbeiter Schicht machen, beginnt die Schicht der Sicherheitsarbeiter. Sie besetzen die Baustelle über Nacht und legen Dieben das Handwerk, solange die Handwerker weg sind. Im Repertoire der Baustellenbewachung finden sich Patrouillen über das Baustellengelände, Gebäudebewachung und  -begehungen, sowie die generelle Überwachung des Geländes.

Wachdienst Revierkontrollen

Ein weiterer moderner Wachdienst sind die so genannten Revierkontrollen. Dabei handelt es sich um Kontrollen in bestimmten Wohn- oder Gewerbevierteln, die als zusätzliche Schutzmaßnahme zum Polizeischutz für noch mehr Sicherheitsgefühl sorgen sollen. Die Wachleute patrouillieren zu Fuß oder auch mit einem Firmenwagen durch die jeweiligen Reviere, um die darin befindlichen Objekte und/oder Personen zu bewachen. Die Revierkontrollen erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit, nicht nur auf großen Werksgeländen, sondern auch im privaten Bereich. Grund dafür ist ein gesteigertes Bedürfnis der Bewohner nach Sicherheit. Sie fühlen sich durch die obligatorische staatlich garantierte Sicherheit der Behörden, sprich Polizeischutz, nicht mehr ausreichend gesichert. Meist in Nachbarschaftsgemeinschaften wenden sich mehrere Parteien an Sicherheitsfirmen wie uns, um Revierkontrollen in Anspruch zu nehmen. Durch die Anwesenheit der Wachleute entsteht auf der einen Seite mehr Ruhe bei den Anwohnern und andererseits eine höhere Abschreckung für potentielle Straftäter. Somit steigt erfahrungsgemäß nicht nur das Sicherheitsgefühl innerhalb der überwachten Reviere, sondern tatsächlich auch die Sicherheit selbst.

Wachdienst Doormen

Der neudeutsche Begriff Doormen ist nicht mit dem Türsteher zu verwechseln, auch, wenn beide durchaus ähnliche Wirkungsbereiche haben. Denn während der Türsteher nachts an den Eingängen von Diskotheken für Sicherheit sorgt, haben Doormen andere Arbeitszeiten und -Orte. Der Wachdienst Doormen findet hauptsächlich in Einkaufspassagen, Malls oder Fußgängerzonen statt. Dort soll der Doorman durch seine schiere Präsenz potentielle Ladendiebe abschrecken. Der Doorman ist also so etwas die Vorstufe zum Ladendetektiv. Zum Einsatz kommt er meistens in Juweliergeschäften, Parfümerien oder Geschäften mit generell hohem Publikumsaufkommen. Auch bei großen Neueröffnungen, der Vorstellung publikumsstarker Produkte oder bei Promi-Auftritten sind Doormen meistens nicht weit.
Ihre vorrangige Aufgabe ist die pure Präsenzwirkung. Durch die Postierung des Wachdienstes am Eingangsbereich eines Geschäftes wird Ladendieben gleich deutlich gemacht, dass sie hier auf besondere Gegenwehr stoßen werden. Somit soll also hauptsächlich präventiv gearbeitet werden, sollte es aber dennoch zu einem Zwischenfall im bewachten Objekt geben, dürfen Doormen für den Auftraggeber Hausrecht ausüben. Das heißt, der Wachdienst darf den Zutritt zum Geschäft verweigern, bzw. unerwünschte Gäste des Hauses verweisen.
Der Wachdienst Doormen erfordert von den Mitarbeitern ein besonders gepflegtes Äußeres. Der Auftraggeber möchte Sicherheit ausstrahlen, aber niemanden abschrecken. Neben dem gepflegten Aussehen sind daher auch gepflegte Umgangsformen wichtig. Trotzdem muss der Doorman im Problemfall auch selbstsicher und direkt auftreten können.

Gebäude-Wachdienste

Besonders viele Aufgaben fallen für Wachdienste im Objektschutz an. So bedürfen zum Beispiel Bürogebäude oder auch Werksgebäude vielseitiger Sicherheitsmaßnahmen durch Wachleute. Dazu gehören zum Beispiel folgende Sicherheitsdienstleistungen:

Überwachung von Alarmanlagen: Jedes größere Bürogebäude hat ein ausgedehntes Netz von Sicherheitstechnologie installiert, um im Komplex auf jede erdenkliche Art für die Sicherheit der hier arbeitenden Menschen zu sorgen. Dazu gehören Kameras in Eingangsbereichen und Fahrstühlen, Türsicherungen oder auch Alarmanlagen. Die meisten Gebäude verfügen zur generellen Überwachung all dieser Installationen über einen Kontrollraum, in dem die Fäden der Sicherheitsüberwachung zusammenlaufen. Für die Überwachung von Alarmanlagen und anderen Sicherheitssystemen sorgt der Wachdienst. Im Notfall kann er direkt vor Ort einschreiten oder auch direkt Notfälle weitergeben, etwa an die Polizei, die Feuerwehr oder das nächste Krankenhaus.

Empfangsdienst: Unter dem sicherheitstechnischen Empfangsdienst ist nicht das zu verstehen, was die eher repräsentativen Empfangsdamen tun. Der Wachdienst am Empfang dient vor allem der nächtlichen Sicherung eines Eingangsbereiches. Interessant ist er vor allem für Bürogebäude, die 24 Stunden geöffnet sind, aber auch größere Wohngebäude mit besonderem Sicherheitsbedürfnis können mögliche Einsatzorte für den Empfangsdienst sein. Letzteres geht schon in die verwandte Dienstleistung, Nachtportier oder Concierge, hinein. Hier sorgt der Wachmann zwar durch seine Präsenz für Abschreckung potentiell unerwünschter Besucher. Hauptsächlich übernimmt er aber auch repräsentative Aufgaben und soll den gewünschten Gästen stets freundlich und kompetent auftreten.
Während die Gewichtung beim Empfangsdienst also erst auf Sicherheit und dann auf Service liegt, sind die Prioritäten beim Nachtportier oder Concierge genau andersherum gelagert.

Wachdienst Gebäudekontrollen

So oder so, eine Beschäftigung, die eigentlich jedem Wachmann oder jeder Wachfrau immer wieder einmal ins zu bewachende Haus stehen kann, ist die Gebäudekontrolle. Dabei begeht der Wachdienst das zu bewachende Objekt und unterzieht es einer generellen Kontrolle. Es werden Augen und Ohren offen gehalten, Türen verschlossen gehalten und gegebenenfalls auch technische Geräte oder Alarmanlagen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Kurz: Es wird nach dem Rechten gesehen. Wichtig bei Gebäudekontrollen sind die korrekte Ausrüstung des Wachpersonals, sowie eine generelle Absprache darüber, welche Bereiche bei der Objektüberwachung besondere Aufmerksamkeit erfahren sollen. Auf der dabei entstehenden „Route“ muss der Wachdienst große Aufmerksamkeit beweisen, stets zuverlässig sein und gegebenenfalls auch technische Fähigkeiten mitbringen. Im Ernstfall darf bei einer Gebäudekontrolle Hausrecht ausgeübt werden. Immer sollte der Gebäudekontrolleur jedoch auch entsprechendes Equipment mit sich führen, um Alarm auszulösen, etwa im Falle eines Einbruchs oder Diebstahls.

Interessant für alle Wachdienste: Gewaltschutz und Prävention

Bei nahezu jedem Job im Wachdienst geht es um den Schutz von Objekten oder Personen. In Bereichen wie der Baustellen- oder Revierüberwachung, aber auch als Doorman oder Nachtdienst können Wachleute immer in Situationen kommen, die Potential für Konfrontationen haben. Um hier adäquat und vor allem im Sinne der Sicherheit aller reagieren zu können, bieten wir bei R.A.D Sicherheit Köln Trainings für Gewaltschutz und Prävention an. Es geht darum, sich im Umgang mit Gefahrensituationen im Job auseinanderzusetzen. Wir bieten diese Kurse für alle Berufstätigen an, die in brenzliche Situationen kommen können, also neben Wachleuten auch Polizeibeamte, Gerichtsvollzieher, Lehrer oder Kontrolleure in öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese Menschen können bei uns lernen, durch sicheres Auftreten und ein geschultes Gespür für Gefahrensituationen deeskalierend zu handeln und entsprechende Situationen zu entschärfen. Ein Thema, das uns von R.A.D Sicherheit persönlich sehr am Herzen liegt.

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